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Preise & Angebote 9 Min. Lesezeit

Was kostet eine professionelle Website 2026?

Wir sehen Angebote zwischen 500 und 15.000 EUR für dieselbe Sache. Wir zerlegen die Rechnung, Posten für Posten. Und erklären, warum unsere 500 EUR alles-inklusive tragen.

Von Das Ubee-Team

Jede Woche schickt uns ein Restaurantbetreiber, ein Handwerker oder ein Coach ein Agenturangebot mit der Frage, ob der Preis normal sei. Die Antwort ist fast immer dieselbe: <em>Es kommt darauf an, was drin ist</em>. Und in 9 von 10 Fällen hat die anfragende Person nie wirklich Zeit gehabt, das Kleingedruckte zu lesen.

Dieser Artikel vergleicht keine Anbieter. Wir erklären, was Sie konkret zahlen, wenn man Ihnen eine Website anbietet, Posten für Posten. Danach lesen Sie ein Angebot in zehn Minuten, statt es blind zu unterschreiben.

Die großen Preisklassen 2026

Der europäische Markt für Websites für Selbstständige und kleine Unternehmen teilt sich in fünf Klassen, seit 2023 weitgehend stabil trotz der KI-Werkzeugflut. Was wir beobachten:

Klasse Preisspanne Typische Leistung
Selbstbau 0 bis 300 EUR Wix- oder Squarespace-Template, selbst oder mit Freunden aufgesetzt
Junior-Freelancer 500 bis 1.500 EUR WordPress mit Premium-Theme, kleine Anpassungen
Senior-Freelancer 1.500 bis 4.000 EUR Maßgeschneiderte Seite, sauberes Design, SEO-Basis, Schulung
Lokale Agentur 3.500 bis 8.000 EUR Site mit Art Direction, redigierte Inhalte, laufende Betreuung
Premium-Agentur 8.000 bis 25.000 EUR Institutioneller Auftritt, Markenarbeit, Workshops

Zur Klarstellung: Diese Preise decken den <em>Bau</em> der Website ab. Hosting, Wartung, Inhalte und Akquise (Google Ads, Social Media) kommen obendrauf. Dazu unten mehr.

1. Die 300-EUR-Website: was Sie wirklich kaufen

Wix, Squarespace, ein Freund, der einen Abend bastelt. Auf dem Papier unschlagbar. In der Realität bekommen Sie drei Dinge:

  • Eine Website, die wie tausend andere aussieht, mit im Theme verriegelten Blöcken.
  • Google-Ranking, das schnell an eine Grenze stößt, weil auch die HTML-Struktur verriegelt ist.
  • Sie selbst als IT-Support Ihrer eigenen Website, verantwortlich für jeden Bug und jedes Update.

Das ist keine Wix-Kritik, sondern eine Feststellung. Ein fertiges Template macht seinen Job gut, wenn Ihr Bedarf bei <em>im Internet präsent sein</em> aufhört. Es macht ihn nicht mehr, wenn Sie <em>Besucher in Kunden verwandeln</em> wollen. Der Unterschied dazwischen sind meist 2 bis 3 Jahre Lernen für einen Nicht-Spezialisten.

Fazit: gute Option, wenn Sie ein Projekt sechs Monate testen. Fehlinvestition, wenn Ihr Geschäft läuft und Sie auf Google ranken wollen.

2. Die 2.000-EUR-Freelancer-Website: der Klassiker

Das ist der Marktmedian 2026: ein Senior-Freelancer, eine maßgeschneiderte Seite oder gut gepflegtes WordPress, 3 bis 5 Wochen Lieferzeit. Preis-Leistung ist oft solide, mit zwei Vorbehalten.

Erster Vorbehalt, der <strong>tatsächliche Zeitplan</strong>. Bei 100 Freelance-Angeboten überschreiten 70 den angekündigten Termin um einen bis drei Monate. Das ist keine Böswilligkeit, es ist strukturell: ein Freelancer jongliert mit mehreren Kunden, ein unerwartetes Problem bei einem schiebt alle anderen. Planen Sie das ein, wenn Eröffnung, Launch oder Saison von der Site abhängt.

Zweiter Vorbehalt, die <strong>Grauzone Content</strong>. Fast jedes Freelance-Angebot sagt <em>Inhalte vom Kunden geliefert</em>. In der Praxis heißt das: Wenn Sie Ihre Texte nicht schreiben und Ihre Fotos nicht vorbereiten, stockt das Projekt. Ein 5.000-EUR-Site liegt unbrauchbar, bis Sie Ihre zwölf Seiten geschrieben haben.

Fazit: sehr gute Wahl, wenn Sie Ihre Positionierung, Ihre Texte und Fotos schon kennen und keine Eile haben.

3. Die 8.000-EUR-Agentur-Website: was wirklich finanziert wird

Wenn eine Agentur 8.000 EUR für eine Showcase-Site berechnet, berechnet sie keine 8.000 EUR Code. Sie berechnet:

  • Den Vertriebsmitarbeiter, der Sie unterzeichnet hat, und sein Quartalsziel.
  • Den Projektleiter, der zwischen Ihnen und der Produktion pendelt.
  • Einen Designer, einen Entwickler, manchmal einen Texter.
  • Büro, Buchhaltung, Versicherung, Marge.

Diese Struktur ist gerechtfertigt bei Projekten, in denen Rechtsrisiko, Skalierbarkeit oder außergewöhnliche Anpassung kritisch sind. Sie ist überdimensioniert für ein Viertelrestaurant, das sein Menü zeigen und Reservierungen entgegennehmen möchte.

Fazit: schlüssig ab 15.000 EUR Site oder wenn Ihre Site 100 Prozent Ihres Umsatzes trägt. Überdimensioniert darunter.

Die versteckten Kostenpunkte, die niemand beziffert

Hier entscheidet sich die wirkliche Rechnung. Von 100 kleinen Unternehmern, die wir treffen, haben nur 15 folgende Posten vor der Unterschrift antizipiert.

Domainname

Zwischen 8 und 20 EUR pro Jahr für eine klassische .de oder .com. Keine Überraschungen, außer bei Premium-Endungen oder kurzen bereits registrierten Namen, die in die Hunderte klettern können.

Hosting

Von 3 EUR/Monat bei Shared Hosting bis 50 EUR/Monat für Managed Hosting. Die Performance Ihrer Website hängt direkt daran, und Google bewertet das für SEO. Ein 3-EUR-Hosting, das 4 Sekunden lädt, kostet Sie 30 bis 50 Prozent Ihrer Besucher.

Wartung und Sicherheit

15 bis 80 EUR/Monat je nach Komplexität. Deckt technische Updates, Backups, Sicherheitswache. Bei WordPress fast Pflicht: eine ungewartete Site wird binnen zwölf Monaten gehackt. Bei modernen Stacks (Astro, Next, statische Sites) ist die Wartung leichter.

Inhalte (der am meisten unterschätzte Posten)

Eine Pro-Site ohne Profifotos wirkt amateurhaft. Ein Handwerker-Fotoshooting startet bei 400 EUR. Ein SEO-Texter berechnet 80 bis 200 EUR pro Seite. Wenn Sie selbst schreiben, rechnen Sie 2 bis 4 Stunden pro Seite inklusive Überarbeitungen. Zeit, die nicht im Angebot steht, aber Ihre Stundenmarge kostet.

SEO und Akquise

Das ist der Posten, der Budgets sprengt. Die Site allein bringt im ersten Jahr keinen Traffic, außer bei lokalen Nischenanfragen. Drei Optionen:

  • In-House-SEO: kostenlos in bar, 2 bis 4 Stunden Ihrer Zeit pro Woche. Ergebnisse in 6 bis 12 Monaten.
  • Ausgelagertes SEO: 400 bis 1.500 EUR/Monat je nach Agentur. Ergebnisse in 4 bis 8 Monaten.
  • Google Ads: 300 bis 3.000 EUR/Monat Werbebudget plus Verwaltungsgebühren (10 bis 20 Prozent oder Pauschale). Sofortige Ergebnisse, aber budgetabhängig.

Wir haben einen eigenen Artikel zur <a href="/pricing" class="text-moss dark:text-mossUp underline underline-offset-4 decoration-1 hover:decoration-2">Akquisestrategie für lokale Unternehmen</a> geschrieben, aber die einfache Regel: eine Site ohne Plan für Traffic bleibt eine digitale Broschüre.

Die Frage, die vor dem Angebot kommen sollte

Bevor Sie <em>was kostet das</em> fragen, sollten Sie <em>wozu dient es</em> fragen. Eine Restaurant-Showcase-Site für direkte Reservierungen wird nicht wie eine Coach-Site für Online-Session-Pakete konzipiert. Hier die fünf Fragen, die wir bei jedem Erstgespräch stellen:

  1. Wer besucht Ihre Site: ein Stammkunde, der Ihre Öffnungszeiten sucht, ein Interessent, der Sie entdeckt, ein Journalist auf Recherche?
  2. Sobald sie da sind, welche Aktion soll ausgelöst werden: Reservierung, Anruf, Formular, Kauf, Menü-Download?
  3. Woher kommen Ihre Kunden heute: lokale Google-Suche, Instagram, Mundpropaganda, Drittplattformen (Doctolib, TheFork, Planity)?
  4. Was müssen Sie unbedingt vermeiden: ein WordPress-Chaos übernehmen, von einem nicht erreichbaren Anbieter abhängen, die Site alle zwei Jahre neu aufsetzen?
  5. Welches monatliche Gesamtbudget können Sie zwölf Monate lang stemmen (Site + Hosting + Akquise)?

Ein Angebot, das diese fünf Fragen nicht beantwortet hat, ist kein Angebot, sondern eine Stundenzahl mal Stundensatz. Sie verdienen Besseres.

Unsere Position bei 500 EUR

Ubee berechnet 500 EUR für eine Showcase-Site, geliefert in 24 Stunden, Hosting im ersten Jahr inklusive. Wie halten wir den Preis?

Wir haben den <em>Maßschneider</em>-Teil industrialisiert. Konkret heißt das drei Dinge:

  1. Eine wiederverwendbare technische Basis. Eine Ubee-Site ist eine Cloudflare-Architektur, bewährt in über 60 Projekten, kein nacktes WordPress, das jedes Mal neu aufgesetzt wird. Was anderswo 20 Stunden dauert, dauert bei uns 2 Stunden.
  2. Fertige Branchenkomponenten. Für ein Restaurant sind Speisekarte, Reservierungsmodul, Galerie, Google-Bewertungen und Kontaktformular vorkonfiguriert. Wir montieren und passen an, wir erfinden nicht neu.
  3. Expertise auf drei Branchen fokussiert. Gastronomie, Handwerk, Wellness und Gesundheit. Wir kennen Ihre Plattformen (Doctolib, TheFork, Planity, Resalib), wir kennen Ihre Einwände, wir kennen Ihre saisonalen Prioritäten.

Was wir nicht berechnen: die Vertriebskette, den Projektleiter, die Agenturmarge. Was wir behalten: den Maßschneider-Teil bei Inhalt, Konzeption, Launch. Das Ergebnis ist eine Site, die durchdacht wirkt, weil sie es ist, zu einem Preis, der unmöglich wirkt, weil wir die Hälfte der branchenüblichen Strukturkosten gestrichen haben.

Wenn Sie einen bestimmten Bereich vertiefen wollen, wir haben unser Angebot je Branche detailliert für Restaurants, Handwerker, Coaches und Therapeuten. Und wenn Sie in Paris, Lyon, Brüssel oder Genf ansässig sind, haben wir eine eigene Seite für Ihre Stadt mit den lokalen Besonderheiten.

// Kurzfassung

Was Sie mitnehmen sollten

  • Medianpreis für eine professionelle Showcase-Site in Europa 2026: 500 bis 3.000 EUR.
  • Unter 500 EUR riskieren Sie eine Site, die Sie nicht wirklich nutzen können.
  • Über 5.000 EUR finanzieren Sie hauptsächlich die Agenturmarge.
  • Versteckte Kosten (Hosting, Wartung, Inhalte, Akquise) verdoppeln oft die Site-Kosten über 12 Monate.
  • Ein seriöses Angebot beantwortet fünf Fragen, bevor es Preise nennt.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Showcase-Site 2026?

Für eine ordentliche Showcase-Site mit Profi-Design, Buchung oder Kontaktformular, SEO-Basis und Hosting rechnen Sie mit 500 bis 3.000 EUR im Jahr 2026. Darunter riskieren Sie ein zusammengeschustertes Wix-Template. Darüber finanzieren Sie Agenturmarge, keine höhere Qualität.

Was kostet eine E-Commerce-Site?

Eine E-Commerce-Site startet bei 1.500 EUR für einen einfachen Katalog auf Shopify oder WooCommerce und klettert schnell auf 5.000 bis 15.000 EUR für spezifische Geschäftslogik (Abos, gestaffelte Preise, Click and Collect). Der Unterschied kommt vor allem aus Feature-Anzahl und Integration mit Kasse oder Lager.

Muss ich nach der Lieferung monatlich zahlen?

Ja, Wartung und Hosting kosten durchschnittlich 15 bis 50 EUR/Monat für eine Showcase-Site. Diesen Teil vergisst man oft im Erstangebot. Bei Ubee ist Hosting im ersten Jahr in den 500 EUR enthalten, danach ab 39 EUR/Monat, wenn Sie wollen, dass wir Updates und Monitoring übernehmen.

Kann man eine Website für 300 EUR haben?

Technisch ja, mit einem an einem Abend zusammengebauten Wix- oder Squarespace-Template. Das Problem ist nicht der Preis, sondern das Ergebnis: kein SEO, keine Geschwindigkeit, keine Betreuung, und Sie werden zum IT-Support Ihrer eigenen Site.

Warum berechnet Ubee 500 EUR pauschal?

Weil wir den Maßschneider-Teil industrialisiert haben: wiederverwendbare Komponenten, bewährte technische Basis, Fokus auf drei Branchen, die wir aus dem Effeff kennen. Was anderswo 60 Stunden dauert, dauert bei uns 8 Stunden. Wir setzen lieber einen echten Sockelpreis und machen Volumen, als eine überkonstruierte Maschine per Hand zu schmieden.

// Nächster Schritt

Ihre Showcase-Site, 500 EUR alles inklusive

Geliefert in 24 Stunden, Hosting im ersten Jahr inklusive, lokale SEO-Basis aktiv. Beschreiben Sie Ihr Geschäft in 2 Minuten, wir melden uns mit einem konkreten Plan.